Porträts von Naturland Partnern
Festhalle Schottenhamel
Mit einem beherzten „O´zapt is!“ sticht der Münchner Oberbürgermeister das erste Bierfass im Schottenhamel an. So beginnt das Oktoberfest seit 1949. Auch eine neue Tradition wird in der Festhalle gepflegt: Bayerische Küche mit immer mehr Bio-Anteil.
Bio-Lebensmittel kommen beim Oktoberfest gut an
Der Schottelhamel ist das älteste und größte Festzelt auf dem Münchner Oktoberfest. An einem gut besuchten Herbstsonntag serviert das Team von Christian Schottenhamel bis zu 30.000 Essen. Bei dieser gewaltigen Nachfrage kommt es auf perfekte Planung und Umsetzung an. Jeder Lieferpartner muss pünktlich parat sein, Qualitätsmängel oder gar Engpässe sind in den drei Wiesnwochen keine Option. Diese Zuverlässigkeit und Bedarfsorientierung ist einer der Gründe, warum sich der Wiesnwirt entschieden hat, Naturland-Gastropartner zu werden. Mit dem Öko-Verband kann er im ganz großen Stil ausbauen, was er schon seit Jahren proklamiert: Die Münchner Wiesn soll mehr Bio-Lebensmittel aus Bayern auf den Tisch bringen. Denn das sind die guten Geschichten, die die traditionsbewussten Gäste des weltgrößten Volksfestes hören und genießen möchten. „Wir wollen, dass Öko die Norm ist. Nicht die Alternative.“ So steht es in der Speisekarte für das Oktoberfest 2025.
Bayerns Landwirte ziehen mit
Vor ein paar Jahren wäre das noch nicht denkbar gewesen, meint Christian Schottenhamel. Heute gibt es zum Glück immer mehr landwirtschaftliche Betriebe und Lebensmittelhersteller, die sich auf Großkunden wie ihn eingestellt haben. Am vielen Grün auf seiner Speisekarte kann er ablesen, wie stark der Anteil für Bio-Lebensmittel inzwischen gewachsen ist. Dabei spielen auch Naturland zertifizierte Zutaten eine immer größere Rolle. Das Mehl für Kasspatzn und Kaiserschmarrn kommt beispielsweise von der Wolfmühle aus Forstinning. Pfefferbeißer und andere Wurstspezialitäten liefert Altdorfer Biofleisch. Und am Bio-Käsbrettl sind mit der Obermoser Bio-Hofkäserei und Münchner Kindl Senf gleich zwei Naturland-Markenpartner beteiligt. Die Belieferung erfolgt über den Großhandel in den frühen Morgenstunden, wenn noch keine Menschen auf der Theresienwiese sind. Das wäre logistisch gar nicht anders möglich. Dennoch pflegt Christian Schottenhamel den direkten Kontakt zu den Bio-Höfen, mit denen er am liebsten langfristig zusammenarbeitet. Sein Wunsch für die Wiesn der Zukunft? Mehr Bio aus Bayern. Die Gäste wären dafür auf jeden Fall bereit.