Porträts von Naturland Partnern
mjko
Pilze sind eine dankbare Kultur: Sie haben jede Menge Fans, sind vielseitig verwendbar und 365 Tage im Jahr erntebereit. Mjko – ausgesprochen: mi:ko – züchtet sie seit fast 30 Jahren in Naturland Fair zertifizierter Kreislaufwirtschaft.
Bio-Pilze von mjko mit sozialem Mehrwert
Der zweisporige Egerling – besser bekannt als Champignon – ist der am meisten angebaute Speisepilz der Welt und auch bei mjko Spitzenreiter. Mit wachsendem kulinarischem Interesse sind nach und nach Kräuterseitling, Shiitake, Portobello und Austernseitling ins Sortiment eingezogen. In Zukunft könnten es – je nach Marktentwicklung – auch bislang unbekanntere Arten wie Lions Mane oder Pom Pom blanc sein. Alle Bio-Pilze werden auf nachhaltige Weise kultiviert und wachsen auf einem Kultursubstrat, dessen wichtigste Zutaten von Biohöfen aus der Region stammen: Stroh und Mist. Um beides in der gewünscht hohen Öko-Qualität zu bekommen, hat mjko langfristige Lieferverträge mit Partnerbetrieben abgeschlossen. Nach mehreren Ernten nehmen sie die Reststoffe wieder zurück, um sie dann als Bodenverbesserer auf ihren Anbauflächen auszubringen. So schließt sich der ökologische Kreislauf im besten Naturland Sinn.
Bio und Fair aus einer Hand
Rohstoffbeschaffung und Substratherstellung, Anbau, Pflege und Ernte, Vermarktung in LEH und Biofachhandel, Wissensvermittlung und Verbraucherkommunikation über die sozialen Medien: All dies leistet das Team unter Führung von Bernd Böging, Michael Böging und Jens Wulfers. Dass bei der Erzeugung von Speisepilzen alle Glieder der Wertschöpfungskette in einer Hand sind, ist nicht selbstverständlich. Bei mjko hat man darin nicht nur einen Wettbewerbsvorteil erkannt, sondern auch die ideale Ausgangsbedingung für die Zusatzzertifizierung nach den Naturland Fair Richtlinien. Nachhaltige Wertschöpfung, gegenseitiges Vertrauen und ein respektvolles Miteinander gehören zu den Werten, die das Emsteker Familienunternehmen bereits in zweiter Generation lebt und pflegt. Davon profitieren die Mitarbeitenden, aber auch gemeinnützige Organisationen wie die Tafel oder der sozialtherapeutische Sonnenhof für Menschen mit besonderem Hilfebedarf. Denn auch das gehört zum Engagement im Rahmen der Naturland Fair Richtlinien.