Porträts von Naturland Partnern

ÖMA

„Genuss definiert sich nicht nur über technisch und geschmacklich einwandfrei hergestellte Lebensmittel. Sondern Genuss ist für uns das Zusammenspiel von echtem Handwerk, alten Traditionen, Heimatverbundenheit, Verantwortung, Glaubwürdigkeit und Überzeugung. Das verbindet uns mit Naturland, wo ökologische und soziale Werte Hand in Hand gehen.“ Michael Welte, Geschäftsführer der ÖMA

Das Allgäu ist eine Region, die seit mehr als 150 Jahren von der Milchwirtschaft geprägt ist. Heide und Hermann Beer kamen 1986 aus Berlin hierher, um die ÖMA zu gründen. Damals steckte der Bio-Markt noch in den Kinderschuhen, und auch Naturland war erst vor kurzem ins Leben gerufen worden. Schon bald wurde der Öko-Verband zum Wegbegleiter der ÖMA.

Spezialist für Bio-Käse

In einer Garage im allgäuerischen Kisslegg nahmen Heide und Hermann Beer ihre Pionierarbeit auf. Zunächst mussten sie Bäuer:innen und Käser:innen von den Vorteilen der Bio-Umstellung und der Verbandszertifizierung überzeugen. Durch den Aufbau spezialisierter Vermarktungsstrukturen wollten sie bessere Erzeugerpreise durchsetzen und zugleich das Besondere der Region bewahren: Kleine Sennereien, die durch Weidehaltung die hügelige Kulturlandschaft prägen. Und Käsereien, die aus ihrer Milch auf handwerkliche Weise traditionelle Käsespezialitäten herstellen – wie die Sellthürner Käskuche, die schon seit drei Jahrzehnten nach den Naturland Richtlinien arbeitet. Engagiert setzt sich die ÖMA seither für nachhaltige Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit von Bio-Landwirtschaft und Käsehandwerk ein. Als sie im Jahr 2001 von den genossenschaftlich organisierten Molkereien Bayernland eG, Allgäu Milch Käse eG und Allgäuer Emmentalerkäserei Leupolz eG übernommen wurde, sind die Bäuer:innen direkt an ihrem wachsenden Markterfolg beteiligt worden.

Mehr als 250 Bio-Käsesorten gehören heute zum Sortiment und werden in den deutschen und europäischen Naturkost-Fachgroßhandel, an Weiterverarbeiter und Betriebe der Außer-Haus-Verpflegung geliefert. Die Aufgaben der ÖMA gehen allerdings weit über die Bündelung der Käsespezialitäten und die Logistik hinaus: Am Standort Lindenberg werden die Produkte je nach Kundenbedarf aufgeschnitten, gerieben, verpackt, kommissioniert, gesetzeskonform ausgezeichnet oder auch neu entwickelt. Nach und nach ist der Allgäuer Käsespezialist in die Außer-Haus-Verpflegung hineingewachsen. Die Hoffnung ist, dass mehr Kommunen dem Vorbild von Bio-Städten wie München oder Nürnberg folgen und den Einsatz ökologisch erzeugter Lebensmittel verbindlich vorschreiben. Damit würde für die Bäuer:innen ein neuer Absatzmarkt entstehen, bei dem eine Zertifizierung nach den Naturland Richtlinien zusätzlichen Mehrwert bietet. Denn hier geht es nicht nur um ökologische, sondern auch um soziale Werte, die für die ÖMA – und für immer mehr Verbraucher:innen – als Maßstab für echte Nachhaltigkeit gelten.

  • Am Mühlbach 2
  • 88161 Lindenberg im Allgäu

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